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 Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?

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Jack Frost

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BeitragThema: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mi Jan 08, 2014 10:52 pm

Ich und ein Hüter? Warum ich?! Vollkommen in seinen Gedanken versunken flog der frisch auserkorene Hüter durch die kühlen Lüfte. Schon seit 2 Tagen ist er ohne Pause unterwegs, versucht auf andere Gedanken zu kommen. Doch immer wieder hört er den Weihnachtsmann sagen 'Du bist nun einer von uns.' Aber war Jack dazu bereit? Wäre er wirklich in der Lage Verantwortung zu übernehmen? So sehr der junge Geist es auch versuchte, alle Anstrengung war vergebens.
"Grrrrr", grummelte er, kniff die Augen vor Zorn zusammen und flog noch schneller davon. "Alles nur weil dieser dumme Pitch wieder auftauchen musste!" Doch war es wirklich Pitchs Schuld? Oder hatte der Mann im Mond diese Bestimmung für Jack schon damals im See bereitgehalten?
"Sag es mir! Wieso redest du mit den Anderen, sagst ihnen ich soll ein Wächter werden?! Und mir? Mir sagst du nicht mal, wer ich wirklich bin?! ... Warum ... Was habe ich dir je getan, alter Freund?", sprudelte es plötzlich aus ihm raus, als er stockte und in der Luft schwebend zu dem hell leuchtenden Mond sah. Stille. Wieder erhörte der Mann im Mond nicht seine Fragen und gab kein einziges Zeichen einer möglichen Antwort. Es war wie immer also. Jacks Hand ballte sich zu einer vor Wut und Enttäuschung zitternden Faust. Sein Blick senkte sich. Ihm entwich ein Seufzer und schon flog er weiter. Immer weiter in einen dunklen Wald. Er achtete nicht darauf wohin genau er flog. Mit einem Mal fand er sich vor einem hohen Turm wieder. Nur ein Fenster sah er, keine Tür. In jenem Fenster brannte Licht. Alle Gedanken an den Mann im Mond, oder der Tatsache dass er nun ein Hüter des Lichts war, waren für einen Moment in Vergessenheit geraten. Von seiner Neugier getrieben flog er zu dem Fenster rauf und sah hinein. Kaum traute er seinen Augen. "Wow ..." Ein Mädchen, mit wunderschönen endlos scheinenden Haaren, befand sich in dem Turm. Fasziniert von ihrer Schönheit ruhte sein Blick auf ihr. Doch etwas erschrocken, tauchte er nach kurzem Zögern ab, flog rasch weg, als sie die Blondine zu ihm umgedreht hatte. Sein Herz pochte wie wild, was war nur mit ihm los? Er wusste doch, dass sie ihn eh nicht sehen konnte, aber wieso pochte sein Herz so? War es die Aufregung, die Überraschung, als sie sich so plötzlich umgedreht hatte? Oder gar etwas ganz anderes?

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Jan 11, 2014 5:09 pm

{ JACK frost & RAPUNZEL }
the first Day without any pain
Langsam öffnete sie die Augen. Es war früh morgen, dass offene Fenster zeigte immer noch eine dunkle Landschaft. Sie setzte sich zuerst auf und rieb sich die Augen. Dann schaute sich Rapunzel um. Irgendwie fühlte sie sich gerade ein wenig verwirrt. Ihre Blicke blieben am offenem Fenster hängen. Es war noch dunkel, was für diese Jahreszeit nicht wirklich verwunderlich war - immerhin war es Winter. Nun war es auch kalt in ihrem Zimmer, das störte das Mädchen aber nicht, noch lag sie in ihrem Bett eingekuschelt in einer Decke. Pascal lag ebenfalls in einer Decke gehüllt auf dem Tisch. Dort hatte er sich etwas wie ein kleines Nest gebaut. Aber im Gegensatz zu Rapunzel schlief das kleine Chamäleon noch wie ein Stein. Leise fing das blonde Mädchen an zu kichern, irgendwie fand sie es belustigend. Mittlerweile war sie eigentlich gar nicht mehr müde aber es war wohl noch ziemlich früh um irgendwas zu machen. Zumindest war es noch viel zu dunkel. Doch sie stand schließlich auf und fing an zu zittern. Ohne Decke war es wirklich eiskalt. Und mit ihrem weißen Nachtkleid was sie zum schlafen trug war es auch nicht gerade besser, zwar war es lang aber es war eben ein dünner Stoff. Ihre Mutter hatte ihr das Kleid vor einiger Zeit mitgebracht. Kurz schaute sie sich um und schaute nach ihrem Haar. Das Haar durfte nicht verknoten, das wäre ein Todesurteil für ihr Haar. Mit zitternden Körper ging Rapunzel auf das Fenster zu, sie wollte die schöne Winterlandschaft sehen. Tatsächlich schien es noch sehr früh zu sein, denn der Mond schien immer noch hell am Firmament. Rapunzel stützte sich mit ihren Armen auf der Fensterbank ab und schaute verträumt den Himmel hinauf. Inzwischen hatte sich das Mädchen an die Kälte ein wenig gewöhnt. So stand sie eine ganze Weile da und dachte an die Freiheit, die ihr bis jetzt verwehrt wurde. Wie mochte es wohl sein, wenn man frei war? Wann war man überhaupt frei? War man frei wenn wenn man nicht eingesperrt war? Das war bestimmt ein Teil der Freiheit aber ein jeder hatte Verpflichtungen. Und auch diese Verpflichtungen konnten dazu führen nicht frei zu sein. Sie seufzte leise. Es war wohl wirklich schwer Freiheit zu erklären. Eigentlich war nur der Wind wirklich frei, selbst der Mond musste jeden Tag auf und unter gehen, genauso wie es die Sonne jeden Tag dasselbe tat. Vielleicht konnte man Freiheit ja nicht genau definieren, wahrscheinlich war sie für jeden individuell. Aber diese Feststellung war nicht gerade das was Rapunzel sich erträumt hatte. Nun entfernte sich das Mädchen vom Fenster und setzte sich wieder auf ihr Bett. Sie lies sich kurz darauf nach hinten fallen und sah dabei an die Decke. Wieder schloss sie ihre Augen und träumte von dem Schnee der draussen lag, wie er sich wohl an den Füßen anfühlen würde. Was man alles im Winter machen konnte.
Sie kniff die Augen zusammen als sie etwas auf ihrem Körper laufen spürte. „Pascal geh weg....“ murmelte Rapunzel leise, sie wollte noch schlafen. Doch das Chamäleon dachte nicht daran seine ,Besitzerin‘ schlafen zu lassen. Mittlerweile war es hell, die Sonne schien und Pascal hatte Hunger. Nach einer gefühlten halben Stunde schlug das blonde Mädchen dann doch ihre grünen Augen auf. Sie rieb sie sich wie vorhin und streckte sich. Dann bemerkte sie das ihr Zimmer von Licht durchflutet war und sie schaute zum Fenster hinaus. Die Eiszapfen hingen von ihrem Fenster herab und glitzernden in der Morgensonne wunderschön. Rapunzel fing an zu lächeln, der Geist des Winters machte seine Arbeit wunderbar. Trotz ihrer mittlerweile 18 Jahre, war sie immer noch ein Kind gewesen. Vielleicht lag es auch daran das ihr niemals wirklich gezeigt wurde, was wirklich erwachsen war. So stand Rapunzel auf, und ging zu ihrem Kleiderschrank. Wie ein Blitz hatte sie ihr rosa Kleid an und drehte sich vor dem Spiegel. Pascal saß auf ihrer Schulter und beide grinsten ihre Spiegelbilder an. „Los Pascal! Beginnen wir den neuen Tag!“ Und mit diesen Worten begann der Alltag. Wie immer räumte Rapunzel auf, Tag ein Tag aus las sie die Bücher die in ihrem Regal standen. Am Mittag backte sie zusammen mit Pascal Bleche von Keksen, die sie dann später aßen. An manchen Tagen verging die Zeit viel zu langsam, heute war auch wieder so ein Tag. Aber es konnte auch an der Schnelligkeit von Rapunzel liegen, die sie manchmal an den Tag legte. Jedenfalls war sie am frühen Nachmittag mit allen Hausarbeiten fertig, hatte gebacken und gelesen. Und ihre Haare hatte sie auch schon zweimal gekämmt. Was sollte sie jetzt machen? Ideen für neue Bilder hatte sie nicht, ganz zu schweigen vom Platz in ihrem Zimmer. Da war so gut wie gar nichts mehr frei. Nur an einer Stelle, aber dort sollte etwas besonderes hinkommen, von dem sie aber noch nicht wusste was es sein sollte. Nach ein paar Minuten fühlte sie sich so gelangweilt, sie fing an in ihrem Zimmer herumzutanzen. Plötzlich spürte sie eine eisige Kälte in ihrem Zimmer und drehte sich um. Für einen kurzen Moment sah sie einen Jungen, er hing kopfüber von ihrem Fenster. Doch einen Augenaufschlag später war er auch wieder fort. Rapunzel rannte zum Fenster und schaute sich um, wie war der Junge nur auf den Turm gekommen? Den Jungen fand sie zwar nicht aber fasziniert von seinem Aussehen, hatte sie das besondere gefunden was sie gesucht hatte. Schnell kramte sie ihre Pinsel und Farben aus den Schubladen und kletterte zu der freien Stelle wo ein Vorhang davor hing. Und so begann sie den Jungen zu malen, mit den weißen Haare und den eisblauen Augen. Bis tief in die Nacht malte sie das Bild zu ende. Vorher aufhören konnte sie nicht. Lange sah sie ihr neues Bild an, etwas war an ihm, etwas besonderes. Und das lag nicht an seinem Aussehen. Aber das Bild versteckte sie hinter dem roten Vorhang. Ihre Mutter sollte es nicht sehen. Es sollte ein kleines Geheimnis sein, das nur die hatte. Wenigstens ein kleines Geheimnis das nur für sich hatte.
Aber es war zu schön um wahr zu sein. Einige Tage später, die Rapunzel und Pascal wie jeden Tag verbrachten, kam ihre Mutter wieder. Es war zuerst ein ganz normaler Tag mit ihrer Mutter. Rapunzel sang das Lied und ihre goldenen Haare leuchteten wieder. Ihre Mutter war wieder jünger geworden so wie eben immer. Pascal saß auf dem Kleiderschrank, manchmal schien es so als würde er eine gewisse Abneigung gegen Rapunzels Mutter haben. "Mutter? Sag wieso darf ich nicht raus? Die Welt scheint gar nicht so gefährlich …" Erneut fing eine Diskussion der beiden an, wie immer wenn Rapunzel etwas mehr Freiheit forderte. Aus Angst das Bild des Jungen zu finden stellte sie sich davor. Was aber ein großer Fehler war. Denn dadurch das sich Rapunzel beschützend vor die Wand stellte vermutete Mutter Gothel natürlich etwas. Sie zog Rapunzel weg und riss den Vorhang herab. "MUTTER! Bitte nicht!" Würde Rapunzel die Aura ihrer Mutter sehen könnte, würde sie in Dunkelheit verschwinden. Die schwarzhaarige Mutter fackelte nicht lange und zerstörte das Bild. Aber es war nicht nur das Bild, alle Bilder in dem Turm waren verschwunden. Das blonde Mädchen stand vor ihrer zerstörten Welt. Ihre Mutter verschwand kurz darauf. Ihre ganzen Bilder, alles war fort. Träume, alle Träume hatten sich aufgelöst. Sie stand einfach nur da war wie erstarrt, konnte sich einfach nicht rühren. Wie auf einem Schlag fiel sie auf die Knie und weinte bitterlich. Wieso konnte ihre Mutter ihr nicht die Träume lassen? Wieso musste sie alles zerstören was ihre eigene Tochter so sehr liebte. Das kleine Chamäleon schaute das Mädchen traurig an und stubste sie leicht an. "Wieso …. wieso darf ich nicht leben….Pascal" Sie schleppte sie zu ihrem Bett und legte sich hin. Ihre Augen waren schon ganz rot vom weinen und trotzdem quollen immer weiter Tränen hinterher. Sie hatte nichts mehr. Ihre ganze Liebe in den Bildern, jetzt war auch sie fort, für immer …

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   So Jan 19, 2014 5:01 pm

Weiter und weiter flog Jack durch die Nacht. Wusste er nicht, was sein Herz ihm sagen wollte. Völlig verwirrt stockte er und schwebte langsam zum Waldboden herunter. An einem Baum gelehnt dachte er nach, was der Grund dafür sein könnte, dass ihm dieses Mädchen nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Er konnte nicht anders. Er musste sie wieder sehen. So stieß er sich mit den Füßen vom Boden ab und flog den ganzen Weg zurück. Schneller noch, als er von dem Turm weg geflogen war, war er beim Turm wieder angekommen. Neugierig lies er einen Blick ins Innere des Turms fallen. Doch was er sah gefiel ihm ganz und gar nicht. Kurz zögerte er, ehe er in den Turm kam. Er wollte das blonde Mädchen nicht weinen sehen. Den Grund für ihre Traurigkeit kannte der Hüter nicht, jedoch war ihm aufgefallen, dass all die schönen Bilder an den Wänden verschwunden waren. Wieso nur? Er hockte sich neben das Bett, auf welchem die vorhin noch so fröhlich wirkende Blondine lag. Ihr Chamäleon hatte sich an sie gekuschelt und versuchte sie mit seiner Nähe aufzumuntern. Jack überlegte, was er tun könnte, um sie von ihrem Leid abzulenken. Das würde schwer werden da er ihr keinen Mut zusprechen konnte, wie auch, sie konnte ihn ja nicht sehen. Ein Seufzer entwich ihm. Bei ihrem Anblick wurde Jack beinah selber traurig. Doch was war das? Das Mädchen drehte sich zu ihm, sah verwundert in seine Richtung. Fragend sah er erst sie an und drehte sich dann um, um zu sehen ob vielleicht jemand hinter ihm stehen würde. Doch da war keiner, nur ein leerer Turm, abgesehen von seinen beiden Bewohnern und Jack selbst. Skeptisch wand er sich dem Mädchen wieder zu, welche bereits auf dem Bett saß und ihn immer noch ... ansah?!

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mo Jan 20, 2014 7:57 pm

Ihre grünen Augen waren nun geschlossen. Sie brannten schon von den ganzen Tränen. Es schmerzte, doch diese Schmerzen waren nichts im Gegensatz zu ihrem nun noch mehr gebrochenem Herzen. Das junge Mädchen lag auf ihrem Bett, kauerte sich zusammen, spürte noch wie ihr kleines Chamäleon sich an sie schmiegte, er versuchte sie zu trösten. Pascal wusste, obwohl er nur ein kleines Tier war, wie schlecht es ihr momentan ging. Dann war es wieder ganz still. Rapunzel versuchte ihr schluchzen zu unterdrücken, wollte sie doch nicht so schwach sein. Langsam versuchte sie sich aufzusetzen, doch ihre Arme waren zu schwach um ihr Gewicht, was nicht gerade viel war. So lag das Blonde Mädchen noch auf dem Bett und fing erneut an zu weinen. Sie wusste auch nicht wieso, aber es war alles gerade zu viel, für sie war es als ob ihre Welt vor allem ihre Träume sich in Luft auflösten. Nach einiger Zeit sah sie auf, es war wieder kühler geworden, doch ihre Augen brannten wieder wie Feuer als sie versuchte diese aufzumachen. Durch ihre geschlossenen Augen spürte sie alles intensiver. Diese Kälte, sie war so schön auch wenn es kalt war. Vorsichtig rieb sich Rapunzel die Augen als sie einen Seufzer hörte. Was war das? Pascals Seufzen klang anders, quitschiger. Aber das Seufzen, war anders. Als sie ihre Augen aufmachte, diesmal sah sie wieder klar, sah sie eine Gestalt, die nicht ihre Mutter war. Und das hier in einem hohen Turm! Verwundert sah sie in seine Richtung und als sie ihn musterte erkannte sie ihn. Die eisblauen Augen, schneeweiße Haare und dieser blaue Pullover. Der Junge, er war es. Wegen ihm war ihre Mutter so sauer geworden, doch was Rapunzel spürte war rein gar nichts, ausser diese Faszination. Aber wie kam er hier hoch? Rapunzel selbst konnte ja nicht hinaus, vielleicht lag es an ihrer Angst die sie gerne für sich behielt. Ihre Blicke trafen sich und plötzlich machte Rapunzels Herz einen Sprung. Was war das? Doch lange Zeit zu überlegen hatte sie nicht und wollte sie auch nicht. Nun hatte sie sich wieder überwunden. Ihre Haare umschlungen den Jungen und sie hatte ihre Bratpfanne in der Hand. Pascal saß auf ihrer Schulter, versteckte sich aber mehr. Das Mädchen versuchte böse zu schauen, doch so ganz wollte das nicht klappen. Sie ging langsam auf den Jungen zu und musterte ihn währenddessen immer noch. "Wer bist du …. Und wie bist du her gekommen …?" Sie hielt ihre Pfanne richtig fest und stoppte ihre Schritte kurz bevor sie zu ihm gekommen war.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Di Jan 21, 2014 4:25 pm

Total perplex sah Jack das Mädchen ihm gegenüber an. Fassungslos, beinah schon total neben sich stehend starrte er sie nur an, brachte kein Wort über die Lippen. Sie konnte ihn doch wahrhaftig sehen?! Ehe er schalten konnte, war er schon Teil ihrer Haarpracht. Oder eher der Gefangene ihrer Haare? Vor Schreck war ihm sogar sein Stab aus der Hand gefallen, den er bisher fest umklammert hatte. Mit einer Bratpfanne bewaffnet kam sie ein paar Schritte auf ihn zu. Doch Angst oder Belustigung fühlte Jack nicht. Normalerweise hätte er sie ausgelacht, was sollte eine Bratpfanne schon groß gegen seine Fähigkeiten ausrichten können? Dann drang der Klang ihrer lieblichen Stimme an sein Ohr. Wer er sei und wie er hier hoch gekommen war, wollte sie wissen. So gut es ging, machte Jack ein, zwei Schritte auf das Mädchen zu, stand ihr nun recht nah und sah sie lange durchdringend an. "D-Du kannst mich sehen?", brachte er schließlich nur als Antwort auf ihre Fragen heraus. Sie war der erste Mensch, der ihn je gesehen hat. Auf diesen einen Tag hatte Jack nun über 300 Jahre gewartet. Es war wie Geburtstag, Ostern und Weihnachten an einem Tag. Plötzlich spürte Jack seine Begeisterung in sich auf steigen und machte einen luftigen Salto - nur gut dass die Haare des Mädchens die ihn immer noch gefesselt hielten so lang waren und ihm dieses ermöglicht hatten. "Das ist ja großartig!", freute er sich nun. Er grinste nun bis über beide Ohren. Dies war so ziemlich der glücklichste Tag seines Daseins als Geist des Winters. "Wer ich bin ... Jack Frost. Und hier hoch gekommen bin ich mit meinem Stab dort", meinte er und deutete auf diesen. "Könntest du mich eventuell wieder los lassen? Nicht dass noch knoten in deine Haare kommen", scherzte er nun rum. All seine Sorgen waren gerade irgendwo in seinem Unterbewusstsein begraben und würden später wie Zombies wieder auferstehen. Normalerweise wäre er auf die Frage hin, wer er war, eher traurig gestimmt, da er es genaugenommen selber nicht wusste. Schließlich waren all seine Erinnerungen als Mensch abhanden gekommen. Er erinnerte sich an nichts. Aber auch das war Nebensache im Moment. "Und ihr seit?", fragte Jack nun nach, sah abwechselnd zu dem Mädchen und zu ihrem Chamäleon. Eigentlich brannte ihm die Frage wieso sie geweint hatte auf der Zunge, doch wollte er sie nicht wieder daran erinnern, immerhin schien sie im Moment abgelenkt. Stattdessen beschloss er sie nach etwas anderem zu fragen, was ihm aufgefallen war. "Sag, wo sind all die schönen Bilder hin?" Doch kaum hatte er diese Frage gestellt, wusste er, weswegen das Mädchen so bitterlich geweint hatte und bereute diese dumme Frage, die er eigentlich für eine gute gehalten hatte. Erneut sah das Mädchen traurig aus ... und es war seine Schuld ...

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Di Jan 21, 2014 7:46 pm

Was sollte das heißen? Er fragte wieso sie ihn sah? Beziehungsweise ob sie ihn sah. Natürlich sah sie ihn, er war ein Mensch. Aber sie wich dann doch einen Schritt zurück als er auf sie zukam. Wenn auch nur kleine Schritte, ihre Haare hatten ihn immer noch fest im 'Griff'. Gerade als sie antworten wollte, machte der Junge einen Salto und Rapunzel dachte sie würde umfallen. Ihre Haare könnten dabei doch verknoten! Jetzt grinste er auch noch, während das Mädchen nun wirklich finster drein blickte. "Natürlich sehe ich dich! Wieso denn auch nicht?!" Die blonde umklammerte ihre Bratpfanne fester als zuvor und lies den Jungen nicht aus den Augen. Am liebsten hätte sie ihm schon eine übergebraten, aber sie wollte doch seinen Namen erfahren. Als er ihr dann eine Antwort gab, stutzte Rapunzel schon ein wenig. Jack Frost? Das war ein seltsamer Name und was sollte das mit dem Stock, oder Stab was es auch immer war. Doch jetzt fing das blonde Mädchen zu grübeln und musterte den Jungen erneut. Währenddessen lies sie ihre Haare locker, sodass er raus konnte, so wie er sie drum gebeten hatte. War wahrscheinlich auch besser so, ihre Haare hätten wirklich verknoten können wobei sie das ganze auch nur am Rande wahrnahm. Irgendwie kam er ihr bekannt vor, und nicht weil sie ihn einmal am Fenster gesehen hatte. Aber was genau war das? Schließlich schüttelte sie ihren Kopf und war nicht mehr ganz so in Gedanken wie noch gerade eben. "Das ist Pascal … Und ich bin Rapunzel." erwähnte sie fast beiläufig, weil sie immer noch versuchte ihn zuzuordnen. Das kleine Chamäleon kletterte von ihrer Schulter runter auf den Boden und starrte Jack an. Was er wohl nachdachte. Manchmal wünschte sich Rapunzel Pascal wirklich verstehen zu können. Dann bemerkte sie die Eiskristalle an seinem Pullover. Das hatte sie schon irgendwo einmal gesehen, oder zumindest gelesen. "AH! DU BIST JACK FROST! GEIST DES EISES!" Rapunzel schreckte zurück und rutschte dabei auf ihren eigenen Haaren aus. Sie knallte auf den harten Dielenboden, doch irgendwie störte sie sich nicht daran. Sie murmelte ein leises Autsch, als er sie etwas fragte. Wo die Bilder waren? Sie waren für immer fort. Ihre eigene Mutter hatte sie ihr genommen, das liebste was Rapunzel hatte. Die Leidenschaft die größer war als alles andere. Es war das, was Rapunzel träumen lies irgendwann einmal frei zu sein. Sie schaute traurig zu Boden, Pascal kam schnell zu ihr und sah sie mit seinen großen braunen Augen an. Kurz strich sie ihm über seinen kleinen Kopf, als sie wieder zu dem Geist des Eises blickte. Ihre Augen hatten das Funkeln was sie die ganze Zeit über hatten, seitdem er hier war. "Sie sind weg … Für immer … Die Träume werden nie wieder kommen …" Rapunzel spürte wie es heraus wollte, doch wollte sie nicht mehr weinen. Tränen brachten ihre Träume immerhin auch nicht zurück, diese waren zwar für immer in ihrem Herzen, aber die Bilder gaben Rapunzel den glauben daran an ihre Träume zu glauben. Aber sollte sie wirklich so schnell den Glauben daran verlieren? Das Leben, ihr Leben es war noch zu jung um Träume aufzugeben. Aber gerade fühlte sie sich nicht sehr enthusiastisch.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Di Jan 21, 2014 9:46 pm

Das Szenario was ihm nach seiner Vorstellung geboten wurde brachte Jack nach dem ersten Schock dann doch zum kichern. Erst hatte er sich sorgen gemacht, dass sich Rapunzel bei dem Sturz ernsthaft verletzt haben könnte, doch kam von ihr nur ein leises Autsch und mehr nicht. Doch noch seiner Frage wo die Bilder hin seien, war er nicht mehr so fröhlich gestimmt. Immerhin war Rapunzel nun wieder traurig. Er trat zu ihr und bot ihr die Hand an um ihr auf zu helfen. "Nun ... Es ist so Rapunzel, wie du schon richtig festgestellt hast, bin ich der Geist des Eises ... oder des Winters, wie man es nimmt und mich können nur die Menschen sehen, die an mich glauben. Und du bist die erste die ich seit sehr langer Zeit getroffen habe, die mich sieht", begann er das Gespräch von eben wieder auf zu nehmen und zog Rapunzel, die nun seine Hand genommen hatte, wieder auf die Füße. "Es tut mir leid, dass ich damit angefangen habe ... Wenn es mir nur irgendwie möglich ist, möchte ich dir einen deiner Träume gerne erfüllen. ... Zumindest, wenn du magst ...", bot er dem Mädchen an. Wie sie wohl reagieren wird? Er hoffte nur, dass er die Situation nicht schlimmer gemacht hatte, als er sie ohne hin schon gemacht hatte.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Di Jan 21, 2014 10:25 pm

Wie peinlich dachte sie sich als, sie das Kichern des Geistes hörte. Ihr Herz pochte wild gegen ihre Brust, sie wusste auch nicht wieso. Es war auf jeden Fall kein schönes Gefühl von einem Geist ausgelacht zu werden oder was auch immer er gerade tat. Sie fing an verlegen mit ihren Händen zu spielen als sie seine Hand vor sich sah. Nachdem er seinen Satz beendet hatte oder zumindest eine längere Pause einlegte merkte sie wie ihre Wangen sich wärmer anfühlten. Vielleicht war sie ja rot geworden wegen seiner Worte. Dann sah sie den grimmigen Blick von Pascal der auf den Geist des Eises gerichtet war und sie fing unwillkürlich an zu kichern. Schließlich nahm sie seine Hand und er half ihr wieder auf die Beine. Das Mädchen sah den Geist dann warm lächelnd an. Ihre Augen fingen wieder an zu funkeln, die Trauer von gerade eben war verschwunden und sein Angebot war so verlockend, wie könnte sie da nur nein sagen? Aber sie spürte ihr kleines Chamäleon das nun wieder auf ihrer Schulter saß und einen starren Blick auf Jack gerichtet hatte. Ja natürlich es war ungewohnt für Pascal jemand anderes zu sehen, noch dazu einen Jungen. "Das muss dir nicht Leid tun. Es war meine Schuld das die Bilder weg sind, ich war einfach zu unvorsichtig. Aber … du kannst mir einen Traum erfüllen…. Kannst du mich mit nach draussen nehmen? Ich war noch nie ausserhalb des Turmes …… Kannst du mich bitte mitnehmen?" Sie sah ihn mit ihren grünen großen Augen erwartungsvoll an, er könnte ihr die Möglichkeit geben wenigstens einmal frei zu sein. Aber vielleicht wäre es auch besser wenn sie nie wieder zum Turm zurückkehrt. Hier hatte sie doch eh nichts mehr. Dann fing sie wieder an zu frösteln und seufzte leise.


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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mi Jan 22, 2014 5:34 pm

Wieder begann sein Herz schneller zu schlagen, wie es vor ein paar Stunden schon der Fall gewesen war. Jack erwiderte ihr Lächeln. Es war ein ehrliches und liebevolles Lächeln, welches er schon lange nicht mehr aufgelegt hatte. Dennoch war es völlig ungezwungen und kam einfach über ihn. Als er Pascals Blick auf sich spürte, sah er den kleinen Kerl an, grinste einfach. "Na, du magst mich wohl nicht sonderlich, was?", lachte der Geist amüsiert. Pascal müsste sich wohl hinten anstellen. Die Yetis vom Weihnachtsmann und vor allen der Osterhase haben noch einige Hühnchen mit Jack zu rupfen. Dann ruhte sein Blick wieder auf Blondie. Ungläubig sah er sie an. "Ist das dein Ernst? Du hast noch nie echtes Gras unter deinen Füßen gespürt .... ganz zu schweigen von Schnee?!" Er brauchte einen Bruchteil einer Sekunde, um sich wieder einzukriegen und nickte dann entschlossen. "Dein Wunsch wird dir erfüllt ... aber angefangen wird erst einmal hiermit." Kaum hatte er seine Worte beendet, schlug er mit seinem Stab einmal kurz auf den Boden, woraufhin sich ein riesiger Eiskristall unter Rapunzels Füßen bildete. Funkelt löste sich dieser auf und schon hatte sie echten Schnee unter ihren Füßen. "Haha! Die kleine Generalprobe hast du nun hinter dir. Bist du nun bereit diesen Turm zu verlassen?", scherzte Jack etwas und lächelte Rapunzel an. Ob es vielleicht doch eine Tür gibt und ich sie nur nicht gesehen habe?, fragte er sich dann, überlegte, wie Rapunzel sonst raus kommen würde. Er könnte versuchen sie mit seinem Stab runter zu fliegen, nur wäre das eine Premiere. Bisher war er immer alleine geflogen.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mi Jan 22, 2014 9:54 pm

Schmerzlich versuchte Rapunzel ihr Kichern zu unterdrücken als Jack es richtig erkannte, das ihr kleines Chamäleon ihn wohl nicht leiden konnte. Doch nun fiel sein grimmiger Blick auf Rapunzel selbst und sie verstummte. Vielleicht mehr versuchte sie es denn sie fand es gerade sehr amüsant was Pascal gerade hier zeigte. Dann merkte sie den ungläubigen Blick des weißhaarigen und nickte leicht. Es war wirklich traurig das sie noch nie das gespürt hatte was für andere ein Ding der Selbstverständlichkeit war. Daran war ihre Mutter schuld, sie machte ihr soviel Angst das Rapunzel ihr manchmal wirklich etwas wie glauben schenkte. "Das habe ich wirklich noch nicht … Ich weis es ist seltsam aber …. Mutter sagte mir immer die Welt ist dunkel und böse. Aber aus dem Fenster sieht das alles so schön aus. Ich meine selbst der Winter ist trotz der Kälte wunderschön, es glitzert alles und ist …." Gerade als das blonde Mädchen in das Schwärmen geriet verstummte sie. Immerhin sprach sie gerade mit dem Geist des Winters. Es wurde gerade irgendwie peinlich für sie und Rapunzel wurde wieder verlegen. Dann funkelten ihre großen grünen Augen vor Aufregung, er wollte sie hier rausbringen? Er wollte ihr zeigen was Schnee war, wie er sich anfühlte? Es fühlte sich so schön an, einem Ziel so nahe zu sein. Etwas fragend wurde ihr Blick als der Junge den Stab nahm und ihn auf den Boden klopfte. Etwas seltsames fühlte sie an ihren Füßen und sie sprang einen Schritt zurück. War da wirklich Schnee in ihrem Zimmer? War er wirklich echt? Vorsichtig machte sie einen Schritt auf das weiße Zeugs auf dem Boden und zitterte sofort. Aber es war ein tolles Gefühl und sie ging in die Hocke und spielte ein wenig mit dem Schnee. Fasziniert baute sie so etwas wie eine Figur, malte dann in den Schnee eine Blume. Das war schön, es machte Spaß. Dann sah sie den Geist des Winters an, der wahrscheinlich gerade überlegte wie er sie runter bekommen sollte. Das war aber nicht wirklich ein Problem. Wie Rapunzel runterkommen würde wusste das Mädchen schon, dann fing sie an zu grinsen und stellte sich wieder auf. "Ich bin bereit und ich weis auch wie ich selbst runterkomme!" Ihr Grinsen wurde breiter, dann sah sie kurz zu Pascal der ihr zunickte. Mit einem kraftvollen Wurf hingen ihre Haare an einem Harken. "Also! Gehen wir runter!" Sie kletterte aus dem Fenster und lies sich wie an einem Seil heruntergleiten. Doch kurz vor dem Boden blieb sie an ihrem Haar hängen. Ängstlich betrachtete sie den weißen Boden. Dann berührten ihre nackten Füßen den Schnee und sie lies ihr Haar los, was dann zu ihr herunter fiel. Es war kalt. Sehr kalt aber die Freude war so groß das Rapunzel dies nicht einmal wirklich bemerkte. Fröhlich lies sie sich in den Schnee fallen, zitterte dann am ganzen Körper. Wieder setzte sie sich auf und malte in den Schnee Blumen, Sonne, Mond und Sterne. "Wah! Das it alles so schön! Und das hast wirklich alles du alleine gemacht?" Rapunzel schaute den Geist des Winters fröhlich an, der ihr mittlerweile gefolgt war. Das Mädchen konnte es sich fassen, sie war wirklich ausserhalb des Turmes! Sie war nicht mehr eingesperrt. Auch wenn dies vielleicht nur kurze Zeit so war - aber sie war frei! Auch wenn es vielleicht nur für einen Augenblick war.


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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Jan 25, 2014 4:37 pm

Komische Mutter ... dachte Jack bei sich. So schlimm ist die Welt doch gar nicht ... Während Rapunzel ins Schwärmen über den Winter geraten war, musste Jack breit grinsen. Der Winter war ganz sein "Element", perfekt um Streiche zu spielen, Spaß zu haben mit Schneeballschlachten oder Schlittenfahren. Auch Schlittschuhlaufen war ein großer Spaß, wobei Jack auch da auf Schuhe verzichtete. Als das Mädchen dann abbrach und peinlich berührt zu Jack sah musste er erneut etwas kichern. Nachdem er ihr den Schnee unter die Füße gezaubert hatte, lehnte er sich an eine der Stangen ihres Himmelbettes und sah ihr mit einem zufriedenen Lächeln dabei zu, wie sie ihre ersten Erfahrungen mit Schnee sammelte. Allein ihre Freude machte ihn schon zufrieden. Verwundert sah er sie dann jedoch an, als sie meinte, dass sie schon genau wusste wie sie aus dem Turm kommen würde. Ungläubig sah er ihr dabei zu, wie sie sich auf die Fensterbank stellte und ihre Haare über einen Harken warf. Seine Kinnlade fiel runter, als sie sich einfach vom Fenster runter fallen lies, an ihren Haaren abseilend. ... Wieso hat sie das denn nicht schon viel früher gemacht?!, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf. Er rannte ans Fenster, sah zu ihr runter und musste leise lachen, wie sie dort noch an ihren Haaren hing, knapp über dem in Schnee gehüllten Boden und zögerte diesen zu betreten. Rasch sah sich Jack um, fand eine Jacke, schnappte sie sich und flog dann zu ihr herab, schwebte neben ihr. Lächelnd sah er ihr dabei zu, wie sie im Schnee zeichnete, nickte stolz, als sie ihn danach fragte, ob er das auch alles gemacht hätte. "Na klar. Und am liebsten lass ich es schneien, kurz vor Ostern." Als er an den Osterhasen dachte, und daran wie dieser sich immer aufregte, musste er vor Freude einfach lachen. Er wusste auch nicht so genau, wieso er das so lustig fand, doch es war nun mal so. Nachdem er sich wieder etwas eingekriegt hatte, legte er Rapunzel ihre Jacke um. "Nicht das du bei deinem ersten Ausflug noch krank wirst." Daran, dass sie aber auch durchs Barfußlaufen krank werden könnte, hatte der junge Geist aber nicht gedacht, für ihn war das einfach selbstverständlich. Schließlich lief er ja auch nur ohne Schuhe rum. "Und, was möchtest du als erstes sehen? In der Nähe ist ein See, wie wäre es mit Schlittschuhlaufen? Oder wir gehen in die Stadt?", schlug er vor. Es war schön mit jemanden etwas unternehmen zu können, der einen sehen konnte. So war er ganz unternehmungslustig und konnte kaum still in der Luft schweben bleiben.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Jan 25, 2014 6:54 pm

Vor Ostern? War an Ostern nicht schon Frühling? Naja vielleicht wollte er den Geist des Frühlings ärgern oder auch den Osterhasen. Rapunzel kicherte leise, als ihr Gegenüber anfing zu lachen. Es war schön jemand anderen Lachen zu hören, mit jemanden zusammen zusein der nicht ihre Mutter war. Das Mädchen schaute sich neugierig in der Umgebung um. Das war alles so neu für sie, von oben oder auch von weitem sah alles irgendwie dann doch anders aus. Als der weißhaarige Geist ihr eine Jacke über die Schultern legte erschrak das Mädchen leicht und schaute ihn etwas verwirrt an. Krank sein? Rapunzel konnte sich nicht daran erinnern jemals krank gewesen zu sein, zumindest nicht bewusst. "Danke schön" sagte Rapunzel schließlich und lächelte Jack warm an. Sie wusste nicht was das war, aber sie fühlte wie sie mutiger wurde. Ohne ihn wäre das blonde Mädchen niemals aus ihren Turm gegangen, dafür hatte sie zu wenig Mut. Ganz fasziniert betrachtete Rapunzel den Geist des Winters, er schwebte einige Zentimeter über den Boden. Genauso wie sie selbst war auch er barfüßig. Ihm machte es wohl genauso wenig aus wie ihr. Oder an was es auch immer lag. Sie schüttelte ihren Kopf leicht als Jack anfing zu sprechen. Dann schauten ihn ihre glitzernden Augen freudestrahlend an. Sie hatte schon von Schlittschuhlaufen gehört wusste aber nicht genau was das war. Und das es hier eine Stadt in der Nähe gab wusste sie zwar, aber war diese doch weit entfernt. "Ich weis nicht … Ich will alles sehen. Aber … Dieses Schlittschuhlaufen wäre glaube ich ein guter Anfang." Erneut lag ein warmes Lächeln auf den Lippen der Blondine. Dann stand sie auch schon auf, klopfte sich zuerst den Schnee weg und zog die Jacke dann richtig an. Erst jetzt bemerkte sie wie Pascal ihren Nacken hoch kroch und zitternd auf der Schulter saß. Sie nahm ihn auf den Arm und drückte ihn dann an sich. Ihr kleiner Freund sollte ja nicht erfrieren, weswegen sie ihn in den Ausschnitt ihre Kleides setzte und ihre Jacke bis zu ihm hoch schloss."Kann es losgehen?"

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Jack Frost

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Jan 25, 2014 7:38 pm

Dieses freche Chamäleon! Rapunzel hatte sich bei Jack bedankt für ihre Jacke, welche sie dann auch anzog, nachdem sie verkündet hatte, dass sie Schlittschuhlaufen ausprobieren wollte. Da kletterte diese Tier ihr doch glatt am Rücken hoch, sah sie mit seinen großen Kulleraugen an, am ganzen Körper zitternd und wurde von Rapunzel in ihren Ausschnitt gesetzt, bis zu dem sie die Jacke dann zu zog. Damit konnte Jack sich noch anfreunden, aber wieder dieser finster Blick, der dann ganz schnell zu einem arroganten und siegessicheren wurde, der sagen wollte: Tjaaa, hier kannst du nicht hin, und streckte dem Geist des Winters doch tatsächlich die Zunge raus. Kurz spielte Jack mit dem Gedanken diese einzufrieren, so dass sie draußen hängen bleiben müsste, doch war er sich sicher, dass dies Rapunzel nicht zu sagen würde, und verwarf seinen Plan. Stattdessen würde er sicher später eine Gelegenheit finden, Pascal diese Frechheit heimzuzahlen. Nun galt seine Aufmerksamkeit wieder dem Mädchen mit den langen Haaren. Er lächelte amüsiert, als sei nichts gewesen, was Pascal etwas sauer gucken lies - was Jack aus dem Augenwinkel gesehen hatte - und nickte eifrig. "Ich bin schon lange startklar. Auf gehts!", lachte der Geist und freute sich innerlich darüber, dass Pascal sauer darüber war, dass er nicht auf seine Provokation eingegangen ist. Einige Zeit flog Jack neben Rapunzel her, fand es dann aber gerechter neben ihr zu laufen, bis sie an dem See angekommen wären. Vorbei an einer riesigen alten Weide führte ihr Weg und etwas später waren sie da. Schon als der See in Sichtweite kam, rannte Jack auf ihn zu, sprang auf das Eis und schlitterte laut lachend über den zugefrorenen See. Der Wind durchzauste seine Haare und trug sein Lachen weiter zu Rapunzel, welche noch etwas zögerlich am Rand des Sees stand. Da fiel es Jack wieder ein. Sie war noch nie außerhalb des Turms gewesen, also war auch das hier neu für sie. Ob sie Schlittschuhlaufen wohl gleich beherrschte? Er schlitterte zu ihr zurück und hielt ihr seine Hand entgegen. Ein ermutigendes Lächeln lag auf seinen Lippen. "Na komm schon. Es macht super viel Spaß, Rapunzel", versicherte er ihr. "Du kannst es ja auch mal versuchen Pascal", schlug er dem sonst grünen, nun aber hellblauen, fast weißen Tierchen mit einem Augenzwinkern vor. "Etwas Bewegung wird dich warm halten", lachte der Geist des Winters, als ihm der Farbwechsel und dessen Bedeutung bewusst wurde.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   So Jan 26, 2014 1:44 pm

Aus dem Augenwinkel heraus sah Rapunzel die Zunge ihres kleinen Chamäleons und verdrehte nur noch die Augen. So wie es wirkte war es wirklich so das Pascal Jack nicht leiden konnte. Vielleicht musste er sich einfach an ihn gewöhnen, er kannte ja eigentlich auch nur sie und ihre Mutter. Und beide waren Frauen, woher sollte der kleine also einen Mann kennen? Dann schaute sie wieder den besagten Mann und nickte lächelnd. Es sollte ein neues Abenteuer werden. Vielleicht würde es ja das einzigste Abenteuer in ihrem Leben sein. Da sollte man wirklich keine Zeit verlieren und alles genießen was so um einem war. Neugierig betrachtete sie alles was der Geist des Winters erschaffen hatte. Immer wieder lief sie zu Bäumen und tippte die Eiszapfen an die herunter hingen. Sie fand das alles so aufregend und schön, das sie am liebsten für immer dort draussen sein wollte. Kurz schaute sie zu dem Geist der mittlerweile nicht mehr neben ihr herum schwebte sondern wie sie lief. Als er dann seinen Kopf zu ihr wandte drehte sie sich schnell weg und schaute in die andere Richtung. Ihre Wangen waren wieder rot geworden und ein komisches Gefühl machte sich in ihrem Körper breit. Sie wusste auch nicht wie man es erklären sollte. Pascal bemerkte wohl das etwas los war mit ihr, ob positiv oder negativ wusste er nicht. Er schaute zu ihr hoch, doch sie bemerkte dies nicht wirklich. Immer noch war sie fasziniert von dem ganzen hier, ausserdem versuchte sie das Gefühl zu ignorieren. Irgendwann rannte Jack dann noch vorne und Rapunzel schaute sich verwirrt um. Dann sah sie den See und lief ihm hinterher. Als sie ihn so sah fragte sie sich ob es wirklich so einfach war. Irgendwie hatte sie dann doch Angst. Sie kniete sich runter und strich über den See der mit Eis und Schnee bedeckt war. Sie vernahm das Lachen des Geistes und richtete sich wieder auf. Es sah so einfach aus, doch so ganz traute sie sich noch nicht alleine auf das Eis. Schließlich stand Jack wieder vor ihr und hielt ihr seine Hand hin. Leicht fing sie an zu lächeln doch als sie zu ihrem kleinen Chamäleon schaute erschrak sie dann doch. Der kleine Pascal war schon ganz blau. Die Kälte war wohl nichts für den kleinen. Sofort zog sie ihre Jacke selbst aus und baute so etwas wie ein Nest für ihn. Rapunzel setzte ihn schließlich hinein und deckte ihn dann zu. "Ich glaube … Für Pascal ist das alles nichts …" meinte sie schließlich besorgt. Kurz spielte sie mit dem Gedanken einfach wieder zurück zugehen, ihr kleiner Freund war ihr dann doch wichtiger als ihre neu erlangte Freiheit. Wenn sie Pascal verlieren würde weil er die Kälte nicht aushielt würde sie sich das niemals verzeihen. Doch das kleine Chamäleon kuschelte sich schließlich in die Jacke und zeigte ihr mit einem leichten Grinsen das er es sehr wohl in der Jacke aushalten konnte. Das blonde Mädchen stand dann wieder auf und wandte sich lächelnd dem Geist zu. Sie nahm seine Hand die er nun wieder hin hob und ging mit ihm dann auf das Eis. Es war ziemlich wackelig und es war gar nicht so einfach wie es bei Jack aussah. Als er sie nach einiger los lies und sie alleine auf dem Eis stand, war sie selbst zuerst wie erstarrt, dann als sie sich bewegte fiel sie nach hinten. Aber aufgeben kam für das Mädchen nicht in Frage, man konnte ja nicht alles gleich können. Doch je öfter Rapunzel umfiel desto mehr verlor sie den Mut und den Glauben es jemals zu können. Es wurde auch langsam selbst ihr zu kalt, aber sie wollte die Jacke nicht anziehen, Pascal lag ja immer noch darin. Kurz schloss sie ihre Augen und ging in sich. Sollte sie wirklich aufgeben? Nein man muss es probieren bis es geht. Man darf kein Ziel und keinen Traum aus den Augen verlieren. Ihre Augen öffneten sich wieder Und sie versuchte es erneut nachdem sie noch ein paar Mal hingefallen war stand sie zumindest wieder und machte einige Schritte, lies sich dann einfach wie Jack über das Eis gleiten. Freudestrahlend erkannte sie das sie es geschafft hatte und es zumindest ein wenig konnte. Doch erneut fiel sie hin, das machte ihr aber nichts mehr aus, einmal hatte sie es geschafft. Sie setzte sich hin und fing an zu lachen. Das war alles zu schön um wahr zu sein. Sie schaute sich um und als sie Jack neben sich fand sah sie lächelnd zu ihm hoch. "Danke Jack Frost"

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   So Jan 26, 2014 5:58 pm

Auch wenn Jack Pascal noch nicht wirklich leiden konnte -andersrum war es genau das selbe-, so tat ihm das kleine Chamäleon dann doch etwas leid. Besorgt sah er Rapunzel zu, wie sie sich ihre Jacke dann doch wieder auszog um sie Pascal ganz zu überlassen. Da Jack nichts tun konnte, stand er einfach nur daneben, hoffte das Rapunzel nicht sofort wieder zurück wollte. Erleichtert lächelte er, als er sah, dass es Pascal wieder besser ging, zumindest schien es so. Auch Rapunzel schien erfreut darüber zu sein, drehte sich schließlich wieder lächelnd zu dem Geist um und nahm seine Hand, die Jack ihr nun wieder hin hielt. Vorsichtig und sacht zog er sie aufs Eis, fing sie auf, als sie wegzurutschen drohten und hielt dann ihre Hand, während sie über den See gleiteten. Wobei es bei Rapunzel noch eher wackelig war. Nach einiger Zeit schien sie in Jacks Augen aber schon den Dreh so einigermaßen raus zu haben. "Jetzt versuch es einmal allein", meinte er und lies Rapunzels Hand los. Rückwärts, mit dem Gesicht zu Rapunzel gewand, schlitterte Jack langsam weiter über den See. Rapunzel bewegte sich erst nicht, faste dann doch ihren Mut zusammen und ... fiel auf ihren Allerwertesten. Jack verzog das Gesicht, als hätte er sich selber verletzt, wollte schon zu ihr, doch schon stand sie wieder auf den Beinen. Für ihre Ausdauer bewunderte er sie. Noch einige Male fiel die Blondine um wie ein Stein. Beim letzten Mal schloss sie ihre Augen und lieb einfach sitzen. Schon das Schlimmste befürchtend schlitterte Jack zu ihr und blieb vor ihr stehen. Hatte sie sich etwa verletzt? "Alles okay?" Doch dann sah sie wieder auf, sah in Jacks besorgtes Gesicht und lächelte, was auch ihn wieder erleichterte und zum lächeln brachte. Es ging ihr also doch gut. "Dafür doch nicht. Ich bin froh, dass dir das alles gefällt", meinte der Wintergeist auf Rapunzels Worte und hielt ihr wieder die Hand hin, um ihr auf zu helfen. "Du bist schon echt gut im Schlittschuhlaufen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Menschen das normalerweise nicht Barfuß machen", lobte er Rapunzel, während er sie auf die Beine zog. Doch hatte er zu kräftig gezogen und Rapunzel fiel ihm in die Arme. Fast hätte er das Gleichgewicht verloren, doch stand er, Rapunzel festhaltend, noch aus seinen Füßen und sah sie entschuldigend an, musste dann aber wieder ein wenig kichern. Er stellte sich Pascals ärgerlichen Blick vor und promt spürte er diesen auch auf sich ruhen.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   So Jan 26, 2014 10:43 pm

Erneut schlug ihr Herz in einen viel zu schnellen Takt, viel schneller als es normal der Fall war. Sie berührte seine Hand zuerst nur ganz leicht und stoppte als sie wieder dieses komische Gefühl in ihrem Körper hatte und sie es immer noch nicht zuordnen konnte. Das er noch mit ihr sprach bekam das Mädchen gar nicht mehr mit, zumindest nahm sie es nur noch unbewusst wahr. Dann packte er ihre Hand und zog Rapunzel zu sich, was aber beinahe damit geendet hätte das beide auf dem Eis gelandet wären. Doch der Geist des Winters hatte sie dann fest in seinen Armen und ihr wurde ganz anders. Was war das verdammt nochmal?! Sie spürte Hitze die sich in ihrem Kopf sammelte und konnte ihn zuerst gar nicht anschauen. Unangenehm war es aber nicht, sie fühlte sich wohl so in den Armen des Geistes. Das war wohl etwas, was man Umarmung nannte. Rapunzel kannte sowas nicht. Ihre Mutter war immer irgendwie distanziert, doch auch immer für sie da. Das Mädchen wollte noch nicht loslassen doch erschien es ihr als unangebracht noch weiter sich in den Armen eines Jungen wohl zu fühlen. Vor allem mit dem unzuordbaren Gefühl. Doch noch bevor sie sich lösen konnte hörte sie das Kichern und schaute zu Jack hinauf, dessen Blick an das Ufer gerichtet war und Rapunzel folgte seinem Blick. Auch das Mädchen fing an zu kichern. Das kleine Chamäleon saß wie ein Wachhund am Ufer und warf beiden einen finsteren Blick zu. Das passte irgendwie zu ihrem kleinen Freund, er mochte es tatsächlich nicht Jack in der Nähe von seiner 'Besitzerin' zu wissen. Und dann umarmten sich die beiden auch gerade, auch wenn das mehr oder weniger ein Unfall war, wenn auch ein schöner Unfall, zumindest war es so für Rapunzel. Die Kälte die Jack's Körper ausströmte störte das Mädchen nicht, im Gegenteil sie fühlte sich geradezu hingezogen. Sie konnte es sich auch nicht erklären, war es vielleicht weil er kein wirklicher Mensch war? War es deshalb so eine Faszination? Ein Zauber? Naja das war vielleicht auch sehr weit hergeholt. "Jack? Kannst du mir noch mehr zeigen? I-ich will alles sehen … Sofern das möglich ist …" Rapunzel sah ihn erwartungsvoll an, wollte sie doch wirklich alles sehen, aber ein Hüter, so wie er es glaubte sie ebenfalls bezeichnet hatte, müsste ja auch Verpflichtungen haben. Aber das konnte sich die Blondine bei Jack irgendwie gar nicht vorstellen. Er war irgendwie wie sie noch zu kindlich um wirklich Verpflichtungen nachzugehen. Doch fand das Mädchen es eigentlich ganz interessant sich vorzustellen wie Jack wohl als erwachsener Mann wäre. Aber .. würde er doch eigentlich nie erwachsen werden. Rapunzel las, dass die Geister vom Mann im Mond ausgewählt wurden, nachdem sie gestorben waren. Und Tote konnten ja nicht mehr altern. Ihr Blick wurde nachdenklicher und sie wandte diesen in die leere. Wenn er tot war … Konnte er sich dann überhaupt verlieben oder war er vielleicht auch einfach noch zu jung dafür. Worüber dachte das Mädchen da eigentlich nach? Das war doch einfach nur absurd. Und irgendwie wurde sie traurig. Wenn sich ein Mensch in einen Hüter verlieben würde, wäre das eine Liebe für immer? Vielleicht für den Menschen aber was würde aus dem Hüter werden? Wie würde dieser auf den Tod reagieren und auf die Alterung des Partners. Wahrscheinlich gab es irgendeine Regel die das verlieben verbot … Ansonsten wäre das wirklich sehr traurig. Sie glaubte auch nicht wirklich daran das der Mann im Mond jemanden zum Wächter ernennt weil er eine Liebe damit unterstützt. Wie absurd ihre Gedanken doch gerade waren. Sie wusste auch nichtmal wieso sie diese gerade hatte.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mo Jan 27, 2014 9:14 pm

Beinah schien es so, als würde Rapunzel rot werden, doch so genau konnte Jack das nicht beurteilen, da das Mädchen ihren Blick von ihm ab wandte. War sie verärgert? So ganz verstand Jack das nicht, konnte nicht zuordnen, warum das der Fall sein könnte. Immerhin hatte er nur verhindert, dass sie gefallen wäre. Oder war es doch etwas ganz anderes, was sie so rot werden lies? Erst sah der Geist sie fragend an, doch musste er dann kichern, da er sich Pascals verärgerten Blick vorstellte, welchen er dann auch sofort auf sich spürte. Ein Blick in die Richtung, wo das kleine Kerlchen sein Nest, gebaut aus Rapunzels Jacke, liegen sollte. Doch mittlerweile musste ihm wohl wieder so warm sein, dass er an den Rand des Sees gekrochen war und nun rot vor Wut - es wirkte fast wie ein Leuchtfeuer in dem glitzernden Weiß des Schnees - kochte und Jack anknurrte. Das Knurren kam zwar nicht ganz bei Jack und Rapunzel an, jedoch konnte man es sehr gut erahnen. Er kauerte dort wie ein Wachhund, der sein Revier vor einem Eindringling - in diesem Fall war es Jack - verteidigte. Dieser Anblick war urkomisch aber irgendwie auch putzig. Als nun auch Rapunzel anfing zu kichern, sah Jack wieder zu ihr runter, während sie ihn nun erwartungsvoll ansah. Er lächelte nur auf ihre Worte hin. "Na klar!", rief er begeistert aus. "Es gibt noch sooo viel zu sehen", meinte er, lies Rapunzel los, um ihr mit ausgebreiteten Armen so in etwa weis zu machen, wie viel sie noch zu sehen bekommen müsste, ehe sie in ihren Turm zurückkehren dürfte. "Komm, komm, lass uns gleich los!" Wieder nahm er ihre Hand und zog sie flink übers Eis, ja er schwebte sogar einen kurzen Teil mit ihr. Am Ufer angekommen lies er los, lief schon vor, war hinter einem kleinen Hügel verschwunden. Kurz darauf war er aber wieder zurück bei Rapunzel und Pascal, und lachte kleinlaut. "Ehehe, wo willst du denn eigentlich als nächstes hin?"

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Mo Jan 27, 2014 10:52 pm

Etwas verloren schaute sie ihn an als er sie kurz los lies und es schien fast so als würde das blonde Mädchen wieder hinfallen. Doch nahm Jack dann ganz schnell wieder ihre Hand und sah sie begeistert an. War er wirklich so glücklich mit ihr etwas zusammen zu unternehmen? Wahrscheinlich war es einfach so dass er nur glücklich darüber war das jemand ihn sah. Er meinte ja das es eine Weile her war das jemand ihn gesehen hatte. Aber eigentlich konnte ihr das auch egal sein, immerhin konnte er ihr ein wenig Freiheit schenken. Zusammen liefen sie über den See, Rapunzel hatte ein wenig das Gefühl zu schweben. Am Ufer angekommen lies er ihre Hand los und der Herzschlag des Mädchens regulierte sich wieder. "Jack?" rief Rapunzel ihm hinterher als er sie dann plötzlich alleine lies. Etwas verloren stand sie nun da und wie ein Blitz war Pascal auf ihrer Schulter geklettert. Sie hob ihre Jacke auf und packet ihr kleines Chamäleon wieder ein. Rapunzel sah sich um und kam sich wieder alleine vor, aber dann sah sie von weitem Jack zurück rennend. Dann blieb er vor dem blonden Mädchen stehen und fragte sie wohin sie eigentlich gehen wollte. Leise fing Rapunzel an zu lachen. Sie konnte dem jungen Geist nicht böse sein, er war einfach überschwänglich. Hingegen Pascal sah ihn weiter mit einem ziemlich finsteren Blick an. Das konnte mit beiden ja noch heiter werden. Kurz überlegte das Mädchen was sie tun wollte, dann erinnerte sie sich daran das eine Stadt in der Nähe befand. Doch konnte sie ihn nur sehen und noch die die an ihn glaubten. Wäre es dann nicht seltsam mit ihm durch die Stadt zu gehen wo andere Menschen waren? Wenn Rapunzel mit ihm sprechen würde, sähe es so aus als ob sie mit der Luft reden würde. Wäre es wirklich so gut mit ihm an einem Ort zu gehen wo ihn vielleicht auch niemand sah? Rapunzel musterte den Jungen vor ihr und wusste nicht genau ob sie es wirklich wollte. Für sie wäre es ein schöner Augenblick in der Stadt sich zu bewegen, aber was war mit Jack? "Wäre das in Ordnung mit mir in die Stadt zu gehen…? Ich meine du wurdest schon von so vielen nicht gesehen … I-ich kann mir nicht vorstellen das es schön ist, nicht wahrgenommen zu werden …" sagte sie zögerlich. So sehr sie es selbst auch wollte, dachte sie immer an die Worte des Hüters und rief sie sich immer in Sorge in das Gedächtnis.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Feb 15, 2014 9:59 pm

Während Rapunzel überlegte wo sie nun als nächstes hinwollte, erwiderte Jack Pascals finsteren Blick. Der kleine Kerl saß auf ihrer Schulter und funkelte Jack so böse an, dass Jack fast dachte, er würde in die Luft gehen und wie ein Feuerwerk explodieren. Bei diesem Gedanken konnte der Geist nicht anders und brach ab mit seinem finsteren dreinblicken und begann zu kichern. Und schwubs, schon wurde das Tierchen wieder rot vor Zorn. Anscheinend mochte er es nicht, wenn man sich über ihn amüsierte, so wie Jack es gerade tat. Dann begann Rapunzel etwas zögerlich ihm weis zu machen, dass sie gerne in die Stadt gehen wollte. "Haha, ist schon in Ordnung. Mitlerweile bin ich es ja gewöhnt. Wenn es dir nichts ausmacht, von den Leuten angestarrt zu werden, wenn du mit 'dir selbst' redest?", lachte der Hüter amüsiert und sah Rapunzel nun ungeduldig an. "Wollen wir nun los?" Es brannte ihn beinah unter den Fußsohlen. Wenn er sich Pascal so ansah, würde das eher bedeuten, sie würden zurück zum Turm gehen, doch Rapunzel selber entschied und das Tierchen hatte sich ihr zu fügen. Schelmisch grinste Jack. Rapunzel war frei und Pascal sogesehen nicht richtig ...

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Feb 15, 2014 11:11 pm


Vorsichtig lächelte das Mädchen, etwas unwohl war ihr schon noch obwohl doch eigentlich nichts dabei war. Es machte ihr nichts aus mit sich selbst zu reden. das tat sie ja mehr oder weniger schon seit ihrer Geburt. Immernoch überlegte sie ob sie wirklich wollte, etwas hielt sie denoch zurück. Aber als der Geist des Winters nachfragte konnte Rapunzel nicht anders als zuzustimmen. "Ja! Gehen wir!" Lächelnd ergriff sie Jacks Hand, und spürte die Kälte die von ihm ausging, aber es machte ihr nichts aus. Mehr oder weniger bemerkte sie es gar nicht. Aber ihr Herz sprang erneut. Pascal krümmelte sich schließlich in die Decke bis man nur noch seine Augen sah und diese waren auf Jack gerichtet und dann auf die Hände der beiden. Doch nach einer Weile, in der sie liefen lies Rapunzel wieder seine Hand los. Als das Trio die Stadt erreicht hatte fingen Rapunzels Augen zu funkeln. Die Stadt war so groß und es waren so viele Menschen dort, Rapunzel konnte es gar nicht fassen. Es waren Menschen um sie herum und so viele! Rapunzel rannte vorraus, an der Brücke die zur Stadt führte blieb das Mädchen aber stehen und drehte sich zu Jack zurück. Sie war so glücklich und konnte ihn gar nicht genug danken. Es war ein kurzer Blick in seine blauen Augen, da rannte das Mädchen in die Stadt hinein. Doch überall waren Menschen und das erschwerte Rapunzels Leben etwas. Jeder trat auf ihre Haare, die Blondine wickelte sich letztendlich selbst in ihr Haar und fiel auf dem Boden. Doch schnell konnte sie sich befreien. Da sahen sie vier kleine Mädchen, die ihre Haare gerade flechteten. Aufgeregt rannten die vier auf das langhaarige Mädchen zu und fragten diese ob sie ihre Haare machen durfte. Rapunzel hatte nichts dagegen, im Gegenteil. Die Mädchen flochten ihre Haare und nachdem sie dies zuende gemacht haben drehte sich das Mädchen im Kreis. Ihre Haare waren nun nichtmal mehr am Boden.Kurz suchte sie den weißhaarigen, dieser lehnte an einer Laterne und beobachtete sie lachend. Rapunzelging auf ihn zu und schaute fröhlich zu ihm hoch. "Das ist wundervoll hier! Und die Menschen hier sind so nett! Irgendwie ist das kaum zu glauben. Danke .... Das ... Ist wirklich alles wundervoll." Ihre Augen füllten sich mit Tränen, doch vor Glück. Es war so schön und sie wollte nicht mehr zurück,sie wollte für immer draussen bleiben in der Freiheit.

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BeitragThema: Re: Rapunzel und Jack Frost | Love at first sight?   Sa Feb 22, 2014 11:12 am

Endlich stimmt Rapunzel zu, den Ausflug inndie Stadt zu starten. Diesesmal nahm sogar sie Jacks Hand, was ihn kurz verunsicherte. Aber schon im nächsten Moment fand er es irgendwie ... Toll. Schneller als geahnt kamen die Drei dann bei der Stadt an, Jack immer unter Beobachtung von Pascal. Doch der Hüter hatte das Tierchen auf den Weg in die Stadt gekonnt ignoriert, was wahrscheinlich alles nur noch schlimmer gemacht haben wird - zwischen ihm und Pascal wohlgemerkt. Rapunzel lies nun Jacks Hand los und lief aufgeregt ein wenig vor, auf die Brücke die in die Stadt hinein führte. Doch bevor sie weiter lief, wandte sie sich noch einmal Jack zu, sah ihm direkt in die Augen. Mit einem ermutigenden Lächeln auf den Lippen erwiderte er ihren Blick, nickte kaum merkbar und schon lief die Blondiene los. Etwas verärgert sah Jack die Menschen an, die einfach unbedacht über die Haare von Rapunzel liefen, sich nicht mal entschuldigten und dafür sorgten, dass sie sich letzten Endes selbst in ihren Harren verwickelt hatte und fiel. Schon stand Jack neben ihr, wollte ihr auf helfen, doch Rapunzel schaffte es auch ohne ihn sich aus den Fängen ihrer Haare zu befreien. "Alles okay?", hatte er noch gefragt, dachte schon das Mädchen würde jetzt wieder zurück in ihren Turm wollen, als ihre Blicke auf vier Mädchen fielen, die ihre Haare flechteten und kaum dass die drei sie entdeckte hatten, schon auf Rapunzel zu gelaufen kamen und aufgeregt vor ihr rum hüpften. Jack ging dann erstmal auf Abstand, blieb aber ganz in der Nähe an einer Laterne gelehnt um das Mädchen welches ihn so faszinierte nicht aus den Augen zu lassen. Die vier Mädchen fingen an die Haare von Rapunzel zu flechten, arbeiteten sogar Blumen mit in ihre Haare und schon bald waren ihre Haare nichtmal mehr auf dem Fußboden. Die Mädels hatten wirklich ganze Arbeit geleistet und hatten sogar tierischen Spaß dabei. Der Hüter konnte nicht anders, er lächelte. Immer noch lehnte er lässig an der Laterne, als Rapunzel zu ihm kam und sich nit Tränen in den Augen bei ihm für alles bedankte. Nur ein kurzen Kopfschütteln von Jack und ein erneutes Lächeln. "Nicht doch, haha! Ich habe dir zu danke. Und was das angeht, du musst doch nicht wieder zurück in den Turm. ..." Beinah hätte er gesagt dass sie einfach bei ihm bleiben könnte, jedoch was wäre das für ein Leben für sie? Was könnte der Geist des Winters ihr schon geben? Noch nicht einmal ein Dach über den Kopf... Kurz stieß er einen leisen Seufzer aus, ehe er wieder grinste. "Du hast ja noch nicht alles gesehen. Also wird unser Ausflug noch dauern." Kaum hatte er dies gesagt, ertönte Musik auf dem riesigen Platz auf dem sie sich gerade bafanden und plötzlich wimmelte es nur so von Menschen, die alle begannen zu tanzen und zu lachen. Es herschre plötzlich ein fröhliches Treiben und auch Rapunzels Tränen waren aus den Augen verschwunden. Die Mädchen, welche ihr zuvor die Haare gemacht hatten, zerrten sie in die Menschenmenge und tanzten mit ihr. Jack sah nur mit einem verträumten Lächeln zu, wünschte er könnte an diesem Spaß teilhaben, ohne das Rapunzel wie eine Verrückte wirkte...

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